Don´t split the party

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Wir befinden uns in London im November des Jahres 1923. Eine Kutsche rollt durch die Nacht. Das Klackern der Hufeisen auf dem Kopfsteinpflaster gedämpft vom dichten Nebel, der sich zwischen die Gaslichter gedrückt hat wie etwas, das nicht eingeladen wurde und trotzdem geblieben ist. In der Ferne schlägt Big Ben Mitternacht. Zwölf Schläge. Jeder schwerer als der vorige.

Wir folgen einer Krähe bei ihrem Flug durch die Nacht. Sie gleitet lautlos über die Dächer von Bloomsbury, vorbei an Schornsteinen und nassen Schieferziegeln, über Straßen, in denen kein Mensch mehr unterwegs sein sollte. Sie kennt den Weg. Sie ist schon öfter hier gewesen. Schließlich landet sie auf dem Fensterbrett im ersten Stock eines Herrenhauses, das so still dasteht, als würde es die Umgebung absorbieren. Keine Kerze. Kein Rauch. Kein Lebenszeichen von außen. Doch innen bewegen sich Schatten im Schein von Ölfunzeln.

Die Krähe neigt den Kopf. Blickt durch das Glas. Fünf Gestalten. Mäntel noch nicht abgelegt, Atemwolken noch sichtbar. Jemand hält eine Sturmlaterne in einer Hand und eine handgezeichnete Grundrisskizze in der anderen. Jemand anderes hat die Schreibtischschublade bereits durchwühlt und hält ein gebundenes Buch, das älter aussieht, als es in diesem Haus sein sollte. Dann, ein Geräusch von oben. Schritte auf alten Dielen.

„Das kommt vom Dachboden“, sagt einer. Leise, aber bestimmt. „Aber die Gemächer der Hausherrin“, sagt eine andere, und ihr Blick geht zur Tür am Ende des Flurs. „Wir waren noch nicht drin.“ Für einen Moment ist es still am Spieltisch. „Wir teilen uns auf.“

Die Krähe dreht den Kopf. Hebt sich in die Nach, dann fliegt sie davon.

Der Dachboden riecht nach altem Holz, Staub und etwas, das sich nicht benennen lässt. Die Dielen geben unter jedem Schritt ein leises Stöhnen von sich. Die Sturmlaterne wirft lange Schatten zwischen gestapelte Kisten und verhüllte Möbel, die unter ihren Tüchern aussehen wie Dinge, die man nicht mehr anschauen wollte. Dann fällt die Tür zu.

Die Lampen beginnen zu flackern. Erst die kleinste. Dann die nächste. Das Licht zieht sich zurück wie eine Flut, die ausgeht, bis nur noch das bleibt, was kein Licht ist und trotzdem leuchtet — ein Schimmer. Kalt. Ohne Quelle. Eine Gestalt, die Form annimmt wie Rauch, der sich erinnert, dass er einmal jemand war.

Ein Stockwerk tiefer zieht Eleanor das Tuch vom Spiegel im Zimmer der Hausherrin. Das Glas des Spiegels versink in Schwärze. Kein Spiegelbild, keine Reflexion. Nur diese undurchdringbare Tiefe. Sie tritt näher und beugt sich vor.

Und dann greifen sie Hände direkt aus dem Glas. Fingerlos-weiß, lautlos-kalt, und absolut sicher. Eleanor hat keine Zeit für einen Schrei. as Glas schließt sich hinter ihr wie Wasser. Im Kamin knistert das Feuer weiter. Die Uhr auf dem Kaminsims tickt. Der Raum bleibt leer zurück.

Der Würfel landet scheppernd auf dem Tisch und rollt gegen die Chipschüssel. Jonas lehnt sich zurück, die Arme vor der Brust verschränkt. „Ich hab’s gesagt. Ich hab es ja gesagt.“ Lena hat beide Hände vor dem Gesicht. Zwischen den Fingern lugt ein Auge hervor. „Ist sie weg? Ist Eleanor wirklich weg?“ „Eleanor ist im Spiegel“, sagt die Spielleitung, mit der Ungerührtheit von jemandem, der diesen Moment seit zwei Stunden kommen gesehen hat. „Und wir sind auf dem Dachboden eingesperrt?“ „Korrekt.“

Tobias, der bisher still seinen Charakterbogen studiert hat als würde sich die Situation durch intensives Lesen von selbst lösen, schaut auf. „Haben wir irgendwas, womit man Türen aufbricht?“ „Miriam hat die Brechstange“, sagt Jonas. Stille. „Miriam spielt Eleanor.“

Die Spielleitung lehnt sich zurück, faltet die Hände und blickt in die Runde. Vier Gesichter. Unterschiedliche Stadien von Bedauern. „Es ist wie es ist“, sagt sie. „Was tut ihr?“

Eleanor ist weg. Die Brechstange mit ihr. Auf dem Dachboden weiß niemand, was unten passiert ist und unten weiß niemand, was auf dem Dachboden vor sich geht. Geteilte Gruppen erzeugen getrennte Probleme, und getrennte Probleme haben das unangenehme Merkmal, sich nicht gegenseitig zu lösen.


Systemmeldung: Neues Konzept freigeschaltet

Don’t split the party

Im Grunde ist es ein taktischer Ratschlag. Vier Wörter, entstanden irgendwo zwischen den ersten Dungeons der frühen Siebziger und dem Spieltisch, an dem irgendeine Gruppe denselben Fehler zum wiederholten Male gemacht hat. Auf dem Dachboden eingesperrt. Im Spiegel verschwunden. Jeweils ohne die andere Hälfte.

„Don’t split the party“ ist mehr als Überlebenstipp. Es ist eine Norm, die auf mindestens drei Ebenen gleichzeitig operiert und wer nur eine davon sieht, versteht nicht ganz, warum der Satz so hartnäckig durch die Jahrzehnte überlebt hat.

Die erste Ebene: Überleben

Die einfachste Erklärung ist die naheliegendste. Begegnungen sind für eine vollständige Gruppe kalibriert. Die Kämpfer tanken, die Heilerin hält sie am Leben, der Schurke schleicht sich an die Flanke, der Magier zündet das Finale. Ein System, das auf Rollenkomplementarität ausgelegt ist, funktioniert nur, wenn alle Rollen präsent sind. Wer die Gruppe halbiert, halbiert nicht die Gefahr, er potenziert sie. Zwei Gruppen, jede halb so stark, jede mit halb so vielen Ressourcen, jede mit Problemen, die die andere nicht kennt und nicht lösen kann.

Die zweite Ebene: Aufmerksamkeit

Sobald sich eine Gruppe aufteilt, verdoppelt sich der Verwaltungsaufwand am Tisch. Die Spielleitung muss zwischen zwei Schauplätzen hin- und herspringen, zwei Stimmungen aufrechterhalten, zwei Zeitlinien koordinieren. Wer gerade nicht im Geschehen ist, sitzt daneben und wartet und Warten ist die effizienteste Methode, Menschen aus einer Geschichte herauszuholen, die gerade anfängt, sie zu packen. Tischzeit ist endlich, Aufmerksamkeit teilbar, aber nicht unendlich. Eine geteilte Gruppe bedeutet fast immer, dass ein Teil der Runde spielt, während der andere zuschaut.

Die dritte Ebene: Der soziale Vertrag

„Don’t split the party“ ist in vielen Gruppen Teil jenes ungeschriebenen Regelwerks, das nie explizit verabschiedet wurde und trotzdem jeder kennt. Die Erwartung, dass alle ungefähr im selben Handlungsraum bleiben. Dass niemand die Gruppe verlässt, um eine Sologeschichte zu spielen, auf deren Konsequenzen alle anderen dann reagieren müssen. Dass das gemeinsame Spiel Vorrang hat vor dem, was der eigene Charakter in diesem Moment halt tun würde.


Verstehen wir Soziale Systeme als Netzwerke von Kommunikationen, die sich durch eine eigene Logik von ihrer Umwelt abgrenzen, kann ein solches System gar nicht auf alles gleichzeitig reagieren. Es reduziert Komplexität, indem es Erwartungen stabilisiert und Anschlussmöglichkeiten begrenzt. Eine TTRPG-Gruppe ist in diesem Sinne ein sehr überschaubares soziales System: Sie erzeugt gemeinsam Bedeutung, und diese Bedeutungserzeugung funktioniert nur, solange alle Beteiligten auf denselben Ereignisraum zugreifen können.

Sobald die Gruppe sich teilt, entstehen zwei Kommunikationssysteme mit unterschiedlichen Erfahrungen, unterschiedlichem Wissen und keiner gemeinsamen Schnittstelle. Die eine Hälfte weiß nicht, was die andere erlebt. Anschlusskommunikation wird unwahrscheinlich. Koordination kostet. Vertrauen in gemeinsame Entscheidungen leidet. Auf dem Dachboden weiß niemand, was mit Eleanor passiert ist. Und Eleanor ist gerade nicht in der Position, irgendjemanden zu informieren. Zumindest wenn man das Soziale System Chraktere von dem Sozialen System Spielgruppe getrennt betrachtet.

Die eigentliche Pointe ist aber eine andere: Komplexitätsreduktion ist keine Schwäche eines Systems, sondern die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt handlungsfähig bleibt. Wer alles gleichzeitig bearbeiten will, bearbeitet am Ende nichts richtig. Weshalb Organisationen jeden Morgen genau das tun, wovon alle Spielleitungen abraten.

Artikelinhalte
Organisationen – Meister im ab-teilen.

Ab-teilen in Ab-teilungen

Jede Organisation, die groß genug ist, um einen Flur zu haben, hat irgendwann dasselbe getan wie unsere Investigatorengruppe im Mansion. Sie hat sich aufgeteilt. Kundenservice kümmert sich um die Kunden. Controlling behält die Zahlen im Blick. IT hält die Infrastruktur am Laufen. Produktentwicklung baut das Ding, das die anderen vermarkten, abrechnen und betreiben. Niemand in Organisationen kann das alles gleichzeitig machen.

Das Wort „Abteilung“ trägt seine eigene Erklärung bereits im Namen. Ab-teilen. Die Aufgabe wird geteilt, damit sie lösbar wird. Die Komplexität der Umwelt,Märkte, Technologie, Regulierung, Kundenwünsche, Wettbewerb, ist größer als das, was ein einzelnes System in einem einzigen Handlungsraum bearbeiten kann. Also entstehen spezialisierte Teilsysteme, jedes mit eigenem Fokus, eigener Sprache, eigenen Erfolgskriterien.

Luhmann nennt das funktionale Differenzierung. Oder anders gesagt die Organisation hat die Party gesplittet. Absichtlich und im Großen und Ganzen funktioniert es. Was dabei entsteht, ähnelt einer Investigatorengruppe mehr als man auf den ersten Blick vermuten würde. Jede Abteilung entwickelt eigene Routinen, eigene Witze, eigene unausgesprochene Regeln darüber, wie Dinge hier laufen. Eigene Heldengeschichten über vergangene Projekte. Eigene Vorstellungen davon, wer die Gegner sind. Manchmal ist das der Wettbewerb. Manchmal die andere Abteilung.

Kurz gesagt, eine eigene Profession aka Charakterklasse. Der Buchhalter navigiert durch Zahlen und stille Gewissheiten darüber, was ein Unternehmen wirklich trägt, und misst Erfolg in Genauigkeit, die anderen wie Pedanterie erscheint, bis das Quartalsergebnis kommt. Die Professorin kennt Zusammenhänge, die sich erst nach Jahren des Grabens erschließen, und spricht eine Sprache, die außerhalb ihrer Disziplin kaum jemand versteht und wundert sich aufrichtig, warum die anderen nicht einfach die Quellen lesen. Der Private Eye liest Menschen, erkennt Muster in Verhalten, wo andere nur Chaos sehen, und bewegt sich in Netzwerken, die auf keiner offiziellen Karte eingezeichnet sind.

Jede Profession hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Prioritäten, ihren eigenen Blick auf das, was gerade das eigentliche Problem ist. Das macht sie stark. Und es macht sie zu teilen blind für alles, was jenseits der eigenen Zuständigkeit passiert.

Artikelinhalte
Geister kennen keine Abteilungsgrenzen. Anforderungen des Marktes auch nicht.

Das Mansion hat einen Geist. Die Investigatoren haben ein Problem.

Irgendwann kommt in jedem Mansion der Moment, in dem der Private Eye mit seinen Straßenkontakten nicht weiterkommt, weil das, womit er es zu tun hat, keine menschliche Adresse hat. Die Professorin kann die Inschrift am Rahmen des Spiegels entziffern, aber was man dagegen tut, steht in keinem akademischen Journal, das sie je zitieren würde. Der Amateur hat die Brechstange mitgebracht, weil er immer eine Brechstange mitbringt, und steht nun vor dem Problem, dass Geisterhände kein Material haben, an dem Brechstangen einen sinnvollen Ansatzpunkt fänden. Und der Okkultist weiß möglicherweise genug, um Eleanor zurückzuholen, aber er war auf dem Dachboden, als es passiert ist und weiß nicht einmal, was genau er zurückzuholen sucht.

Die Umwelt hat Komplexität geliefert, die keine einzelne Expertise allein absorbieren kann.

Das passiert Organisationen täglich. Ein Markt verschiebt sich auf eine Weise, die gleichzeitig eine Vertriebsfrage, eine Produktfrage und eine Technologiefrage ist. Ein Kunde eskaliert ein Problem, das im Dreieck zwischen Support, Entwicklung und Vertragsrecht hängt und sich keinem dieser Bereiche allein zuordnen lässt. Eine Regulierung tritt in Kraft, die Compliance, IT und Kommunikation gleichzeitig betrifft, aus unterschiedlichen Winkeln, mit unterschiedlichen Konsequenzen und mit der gemeinsamen Eigenschaft, dass sie sich nicht lösen lässt, solange jeder nur auf seinen eigenen Teilausschnitt schaut.

Die funktionale Differenzierung hat die Alltagskomplexität beherrschbar gemacht. Aber sie hat dabei Grenzen gezogen, die im Normalbetrieb unsichtbar sind und in Ausnahmesituationen sehr sichtbar werden. Die Professorin weiß viel über alte Sprachen. Sie weiß wenig darüber, wie man jemanden aus einem Spiegel befreit, ohne selbst hineingezogen zu werden. Dafür bräuchte sie den Okkultisten. Der bräuchte die Professorin. Und beide bräuchten jemanden, der die Tür zum Dachboden aufbricht.


Die Party, die das Problem verlangt

Die Antwort, die Organisationen für dieses Problem gefunden haben, ist das Projektteam. Temporär zusammengekommen, zweckgebunden, mit Mitgliedern, die unterschiedliche Expertise mitbringen und vorübergehend auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Im Grunde genau das, was jede Investigatorengruppe im Mansion ohnehin sein sollte.

Der Unterschied zur dauerhaften Abteilung liegt nicht in der Struktur, sondern in der Logik. Das Projektteam hat kein eigenes Territorium zu verteidigen, keine jahrelang gewachsene Berufsidentität zu pflegen, keine stillen Überzeugungen darüber, dass das eigene Fach das eigentlich relevante ist. Es existiert, solange das Problem existiert dann löst es sich wieder auf, und die Mitglieder kehren dorthin zurück, wo sie hergekommen sind, manchmal mit neuen Verbindungen, fast immer mit einem anderen Blick auf das, was die anderen Professionen den ganzen Tag so treiben.

Was das gelingen lässt, ist weniger Struktur als Haltung. Der Private Eye muss bereit sein, in einem Raum zu sitzen, in dem seine Menschenkenntnis gerade nicht das entscheidende Werkzeug ist. Die Professorin muss akzeptieren, dass akademische Genauigkeit manchmal dem Tempo weichen muss, das die Situation verlangt. Der Okkultist muss sein Wissen teilen, auch wenn es schwerfällt, Dinge zu erklären, die sich dem Erklären entziehen.

Man kommt als wer man ist. Man arbeitet als Teil von etwas, das größer ist als die eigene Expertise. Berufsidentitäten haben Gravitationskraft. Wer zwanzig Jahre als Buchhalter, Professorin oder Privatdetektiv gearbeitet hat, trägt die Logik dieser Rolle im Gepäck . Auch dann, wenn er gerade in einem Raum sitzt, der offiziell keine Grenzen kennt. Die unsichtbaren Wände stehen noch, auch wenn niemand sie auf die Tagesordnung geschrieben hat.

Ist silo-los jetzt besser?

Organisationen reden viel über Silos. Meistens klingt es wie eine Anklage. Die Abteilungen sprechen nicht miteinander. Marketing versteht Produkt nicht. IT und Fachbereich übersetzen aneinander vorbei. Der Vertrieb verspricht Dinge, von denen die Entwicklung erst beim Kick-off erfährt.

Dabei ist das Silo kein Versagen. Es ist das Ergebnis einer vernünftigen Entscheidung, getroffen unter dem Druck von Komplexität, die sich anders nicht beherrschen ließ. Die Professorin ist Professorin, weil jahrelange Spezialisierung sie zu jemandem gemacht hat, der Dinge weiß, die sonst niemand weiß. Der Private Eye ist gut in seinem Job, weil er sich auf Menschen konzentriert hat, während andere sich auf andere Dinge konzentriert haben. Spezialisierung ist der Preis der Tiefe und Tiefe ist das, was Organisationen in ihren jeweiligen Domänen handlungsfähig macht.

Das Problem entsteht nicht durch die Spezialisierung selbst. Es entsteht, wenn die Spezialisierung zur einzigen Sprache wird, in der jemand denkt und das Problem vor der Tür aufgehört hat, sich an Zuständigkeitsgrenzen zu halten.

Geister tun das selten.

Was Organisationen deshalb brauchen, sind nicht weniger Spezialistinnen und Spezialisten, sondern bessere Antworten auf die Frage, wann und wie sie zusammenkommen. Nicht als dauerhafte Struktur, die die bestehende ersetzt das wäre so, als würde man das Mansion neu bauen, nur weil ein Zimmer verwunschen ist. Sondern als temporäre Konfiguration, die sich um das Problem herum bildet, es bearbeitet und sich dann wieder auflöst.

Dafür braucht es drei Dinge, und keines davon steht im Organigramm.

Erstens ein Bewusstsein dafür, welche Expertise im Haus tatsächlich vorhanden ist. Wer ist der Okkultist? Wer trägt Wissen, das nicht im Stellenprofil steht, aber in bestimmten Situationen den Unterschied macht? Wer ist die Professorin? Wer kann Zusammenhänge herstellen, die anderen verborgen bleiben? Und wer bringt die Brechstange mit, wenn Bewegung gebraucht wird?

Zweitens Momente, in denen diese Menschen tatsächlich im selben Raum sind mit demselben Problem vor Augen, ohne dass die erste halbe Stunde dafür draufgeht, die eigene Abteilung zu vertreten statt das Mansion zu untersuchen.

Und drittens die Bereitschaft, vorübergehend nicht der Experte zu sein. Der Moment, in dem der Private Eye akzeptiert, dass seine Menschenkenntnis gegen das Etwas im Spiegel gerade nicht das entscheidende Werkzeug ist und das kein Moment der Niederlage ist, sondern der, ab dem die Gruppe anfängt, tatsächlich zusammenzuarbeiten.

Ob Eleanor dabei rechtzeitig aus dem Spiegel kommt, hängt davon ab, wie schnell dieser Moment eintritt.

1W6 – Deine Fragen für diese Woche

Wirf deinen Würfel. Oder wähle intuitiv.

1 – Welche Expertise in deiner Organisation trägt entscheidendes Wissen, das im Organigramm nicht auftaucht und wer kennt diese Person außer ihr selbst?

2 – Wo hat sich deine Abteilung zuletzt mit einem Problem beschäftigt, das eigentlich mehrere Räume im Mansion gleichzeitig betrifft und wer war nicht im Raum?

3 – Wann hast du zuletzt als Partymitglied gearbeitet statt als Vertreter deiner Profession und wie hat sich das angefühlt?

4 – Welcher Geist treibt gerade in deiner Organisation sein Unwesen, dem niemand alleine begegnen kann, und trotzdem begegnet ihm jeder alleine?

5 – Wo zieht die Gravitationskraft deiner eigenen Berufsidentität dich in Situationen zurück, in denen eine andere Perspektive hilfreicher wäre?

6 – Welche temporäre Party müsste eigentlich längst zusammenkommen und was hält sie davon ab?

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